An der Verfolgung von Menschen, die von den Nationalsozialisten als „gemeinschaftsfremd“ definiert wurden, waren unterschiedliche Akteur*innen und Institutionen beteiligt, deren Zuständigkeiten von Fall zu Fall wechseln konnten bzw. sich ineinander verschränkten. Der Vortrag beleuchtet die Zusammenarbeit von Mediziner*innen, psychiatrischer Einrichtungen und Konzentrationslagern bei der Ausgrenzung und Vernichtung so genannter „asozialer Psychopathen“.
Referentin: Laura Lopez Mras, wissenschaftliche Mitarbeiterin KZ-Gedenkstätte Flossenbürg
Veranstalter: Gründungsbüro des Gedenk- und Lernortes Heil- und Pflegeanstalt Erlangen und das Stadtarchiv Erlangen
Die Veranstaltung findet am 24.03.2026 von 18 – 19:30 Uhr im Lesesaal des Stadtarchivs Erlangen statt (Luitpoldstraße 47, 91052 Erlangen). Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, der Eintritt ist frei.
Herzliche Einladung!
