Veranstaltungshinweis: „Schließlich kamen wir alle […] aus der Euthanasie.“ Mitarbeiter der „Organisation T4“ und der Mord an den europäischen Jüdinnen und Juden

Personelle Verbindungen zwischen der „Aktion T4“ und der Shoa: Ärzte und Aufseher, die bereits im Rahmen der „Euthanasie“ für den Mord an über 70.000 Menschen verantwortlich waren, wurden nach Ende der „Aktion T4“ in großer Zahl für die Durchführung des Massenmordes an den europäischen Jüdinnen und Juden eingesetzt. Wo sich Kontinuitäten zeigen und inwiefern die nationalsozialistischen „Euthanasie“morde als personelle und technische Basis für die Shoa diente, soll in diesem Vortrag aufgezeigt werden.

Referent: Julius Scharnetzky, wissenschaftlicher Koordinator des Projekts Gedenk- und Lernort Heil- und Pflegeanstalt Erlangen

Veranstalter: Gründungsbüro des Gedenk- und Lernortes Heil- und Pflegeanstalt Erlangen und das Stadtarchiv Erlangen

Die Veranstaltung findet am 24.02.2026 von 18 – 19:30 Uhr im Lesesaal des Stadtarchivs Erlangen statt (Luitpoldstraße 47, 91052 Erlangen). Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, der Eintritt ist frei.

Herzliche Einladung!