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Vorträge auf der Konferenz „Die langen Schatten der Vergangenheit“

Mit Herrn Prof. Dr. Safferling und dem ehemaligen Mitarbeiter Phillipp Graebke war die ICLU auf der Bildungskonferenz des Zentralrats der Juden in Deutschland vom 07. – 09.11. in Berlin vertreten. Die Konferenz trug den Titel „Die langen Schatten der Vergangenheit“ und widmete sich verschiedenen Aspekten der Aufarbeitung des NS-Unrechts. Mit dem Forschungsschwerpunkt „Juristische Zeitgeschichte“ konnten die Redner der ICLU daher das Veranstaltungsprogramm bereichern.

Nach einer überblicksartigen Vorstellung der „Akte Rosenburg“ durch Prof. em. Dr. Görtemaker gewährte Professor Safferling dem Publikum detaillierte Einblicke in die Ergebnisse des Rosenburg-Projektes, indem er die „Verteidigungsstrategien“ einzelner belasteter BMJ-Mitarbeiter an deren nachgezeichneten Biografien und juristischem Wirken während des NS-Regimes maß.

Phillipp Graebke gelang es, die Mechanik des EGOWiG 1968 und die Dogmatik um § 50 StGB a.F. für die Zuhörenden zu entschlüsseln und damit zu erklären, wie es durch eine Verkettung juristisch-technischer, politischer und menschlicher Faktoren zum Wirksamwerden der „Kalten Amnestie“ kommen konnte.

Für die Vortragsgelegenheit und die Möglichkeit zu anregenden Gesprächen bedanken wir uns herzlich.

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